Liebe Studierende,
wie bestimmt schon einige von euch gehört haben, plant das Ministerium Budgetkürzungen ab 2013. Dies könnten bei der Med Uni Innsbruck sogar 10% des Budgets betreffen. Zwar wird in den Medien immer nur vom "Einfrieren" des Budgets gesprochen, aber auch dies sind reale Kürzungen, da nicht einmal die Inflation ausgeglichen werden soll.
Die Uni soll jetzt schon Rücklagen für diese Zeit bilden und nun werden Pläne erstellt, um an allen Enden zu sparen.
Gerade in Bezug auf die Proteste und die Einmalzahlung von 600 000 Euro an die Med Uni klingt es grotesk, dass jetzt nur ca. 6 Monate später Budget stagniert, bzw. wahrscheinlich sogar gekürzt werden soll.
Wir wollen auf keinen Fall nur tatenlos dabei zusehen und haben uns mit dem Betriebsrat zusammen geschlossen, um möglichst viele Unterschriften gegen die Kürzungen zu sammeln.
Nach den SIPs werden wir mit Unterschriftenlisten bereit stehen und hoffen, dass möglichst alle unterschreiben! Zudem werden wir Listen auf der ÖH auslegen, in die ihr euch zu den Öffnungszeiten eintragen könnt.
Es gibt unter dem weiter unten stehenden Link auch die Möglichkeit, online zu unterschreiben. (Den Spendenaufruf nach dem Eintragen einfach wegklicken!)
Wir hoffen auf so viele Unterschriften zu kommen, dass bei den Bugetverhandlungen des Ministeriums im September nicht an der Bildung gespart wird. Österreich sollte sich hier ein Beispiel an vielen anderen europäischen Ländern nehmen, die den Bildungs- und Hochschulsektor explizit aus ihren Sparplänen herausnehmen. Deutschland zB. plant sogar eine Erhöhung des Bugets auf 3 % des Bruttoinlandprodukts. Bei uns liegt das Buget im Moment bei ungefähr 1%.
Unsere Forderung an die Mitglieder der Bundesregierung:
Die Forschungs- und Universitätenfinanzierung mit 2% des BIP muss wegen des Ausfalls der Förderung durch Dritte JETZT kompensiert werden.
Die Anhebung der AkademikerInnenquote und eine effiziente Frauenförderung kann und muss durch eine gesicherte Finanzierung JETZT erreicht werden.
Auch Schweden, Deutschland und andere EU-Länder haben sich in dieser Krise durchgerungen bei der Bildung nicht zu sparen. Österreich kann sich nicht leisten weiterhin in der Universitätenfianzierung ein Schlusslicht im OECD Vergleich zu sein!
Wir fordern die Bundesregierung auf, die angekündigten Einsparungen im Hochschulbudget JETZT zurückzunehmen und sich zu einer substanziellen Steigerung der Universitätenfinanzierung zu entschließen!
www.ipetitions.com/petition/unifinanzierunginaustria/
Wir hoffen auf so viele Unterschriften wir möglich, denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen!!
Eure ÖH/StV an der Medizinischen Universität Innsbruck